Full Moon…

Gerade auf dem Weg von Freiberg, wo wir im Le Bambou vorzüglich gespeist haben, nach Hause: Da kroch rechter Hand aus den Büschen und Wolken ein Riesenmond hervor. Die stativfreie Aufnahme hier ist ein gemischtes Doppel: Eine Aufnahme vier Sekunden für die Umgebung vom Autodach, die andere 1/10 Sekunde vom gleichen Ort aus mit Focus auf den Mond.
Vollmond
Aufgenommen am 3. Mai 2004 um 23.10 Uhr von UVS.

Venus im Transit

Schon mal gutes Wetter bestellen und die fünf Jahre alten SoFi-Brillen rausholen: Am 8. Juni schiebt sich die Venus zwischen Erde und Sonne hindurch – und wir können es sehen. Vorausgesetzt die Sonne scheint und der entsprechend starke Augenschutz ist noch vorhanden. Warum dieser seltene Vorgang sich in acht Jahren schon wiederholt und dann ein Menschenalter lang nicht – das schreibt die gute alte Tante

Subway in Dresden!

„Du warst auf einer Weiterbildung in Potsdam?“ fragte mich heute ein Kollege. – „Hhm“. – „Und womit hast Du Dich da weitergebildet?“ -„Hhm“.
Dieser klassische Dialog hätte noch stundenlang so einseitig fortgesetzt werden können – Ostfriesen haben die Schweigsamkeit in den Genen, und ich bin Ostfriese. Aber weil der Kollege mich so nett bat, habe ich dann doch ausführlicher geantwortet: „Wir werden noch im Juli etwas Neues machen in Dresden. Wir werden das erste Subway in Dresden eröffnen!“
„Das was?“
„Na, ein Subway Restaurant! Kennste das nicht?“ Nein, kannte er nicht. Wird er aber kennen lernen: Subway gibt es derzeit 21.286 Mal in 75 Ländern weltweit. Ein Franchise-Unternehmen, in dem die Kunden Sandwiches bekommen. Als wir (vor knapp einem Jahr bei unserem Kalifornien-Trip) Subway kennen lernten, schmeckten uns die frisch gebackenen Brote, die nach unseren Wünschen vor unseren Augen frisch zubereitet wurden. Und wir kümmerten uns in Dresden – mit dem Ergebnis, dass wir nun – auf der anderen Seite der Theke – bald öfter ins Subway gehen werden.
Derzeit herrscht viel Voreröffnungs-Gewusel. Und das wird wohl in den kommenden sechs Wochen nicht weniger werden. Im Moment ganz oben auf der To-Do-Liste: Mitarbeiter(innen)-Suche

Dresden-Kalender 2004: Juni

Schloss PillnitzDresden-Bilder und dazu passende kurze Texte finden sich im diesjährigen Online-Kalender. Alle Aufnahmen entstanden im Laufe des Jahres 2003 und sind digital mit einer Minolta Dimage 7i aufgenommen.
Schloss Pillnitz liefert das Motiv für das Juni-Bild des diesjährigen Dresden-Kalenders. Schloss Pillnitz hat Geschichte – natürlich: Für August den Starken bildete Schloss Pillnitz den „indianischen Auftakt“ einer auf 24 Lustschlösser angelegten Konzeption königlicher Zerstreuung, für die da schon nicht mehr Geliebte Gräfin Cosel war der zwangsverordnete Umzug vom Taschenbergpalais nach Pillnitz der Anfang vom langen Ende auf Burg Stolpen. Der Park ist eine Oase der Ruhe, wären da am Wochenende nicht immer so viele Besucher…
Unser umfangreicher und wie immer kostenfreier Service:
Das Kalenderblatt zum Ausdrucken (Format A4) als PDF (522 KB)
Das Foto als Bildschirmhintergrund (15 Zoll und 17/19 Zoll Monitor).
Sie können das Motiv als eCard versenden.

Potsdam, Anzubetender…

Potsdam ist auch so eine Stadt, die eine Menge Überraschungen birgt. Einige hat uns die alles wissende und nie um eine Antwort verlegene Stadtführerin gezeigt – Stoff für einen längeren Beitrag demnächst einmal. Ich fasse kurz zusammen, was wir sahen: Viele alte Villen, teils noch mit dem Charme des Maroden, meistens aber runderneuert. Viel Wasser (ist Potsdam eigentlich eine Insel? Sieht fast so aus!) und Grün. Nette Restaurants. Und natürlich Sanssouci!
Die Sommerresidenz Friedrichs II. von Preußen ist der älteste Teil der zum Welterbe erhobenen Potsdamer Kulturlandschaft und wirkt auf den ersten Blick recht bescheiden: eingeschossig mit der zentralen Rotunde und zwei Seitenflügeln. Aus einem sah der König gen Osten schauend auf den netten jungen Herrn – ex oriente lux mit charmanter Nebendeutigkeit. Der Adorant ist eine Kopie – das Original stammt aus der Zeit um 325 v. Chr. Der Schönling ist nackt, richtet den Blick gen Himmel richtet und reckt die Arme empor, was bekanntlich die gute Figur betont. Heute reckt und streckt sich das Original in den Museen Berlin Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Adorant
Aufgenommen am 30. April 2004 von UVS.

Auf STIPvisite…

Vierzehn Tage wird es hier ruhig bleiben – wir sind unterwegs, dieses Mal gar nicht so weit weg – in Potsdam zur Weiterbildung, muss ja auch mal sein…

Statistik

Die Deutsche Zentrale für Tourismus ist sich nicht zu schade, belanglose Zahlen in die Gegend zu verschicken: „Die Anzahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland ist insgesamt in den fünf Neuen Bundesländern von 1993 bis 2003 um 121,6 Prozent gestiegen“, schreiben sie und glauben, dass das toll sei. 1993? Wenn ich mich recht erinnere, musste man als Tourist in vielen Teilen des deutschen Ostens noch recht tapfer sein, um die mangelnde Qualität und Servicebereitschaft zu ertragen. Geändert hat sich das erst 1995 bis 1998 – mit neuen Hotels und viel Lernen der Gastronomen und Hoteliers mit ihren Teams. Insofern ist das ein blöder Zehnjahresvergleich (und, jede Wette: Seit 1988 ist die Steigerung noch größer!).
Manche Pressemeldung wäre besser nicht geschrieben…

Ohne Unterschrift

Auch so ein dümmlicher Satz: Dieses Schreiben wird maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Meistens beginnen derlei Briefe mit „Sehr geehrter Herr Van“ und beinhalten nichts Gutes…
Untedrschrift

Mädchenname der Mutter

Wer sich hier zu Lande selbstständig machen möchte, erhält manchmal merkwürdige Fragen. Zum Beispiel auf dem Gewerbeamt: Mädchenname Ihrer Mutter? Ich wusste ihn – aber wozu die den brauchen, wird mir wohl ewig schleierhaft bleiben…