Bunte Republik Neustadt

„Das gibt es so nur zu Dresdens spektakulärstem Stadtteilfest, der Bunten Republik Neustadt: Drei Tage lang wird aus einer öden Brachfläche an der Böhmischen Straße 33 ein Lustgarten mit Platz für rund 1 000 Gäste. Keiner von denen muss Eintritt bezahlen. Zig Leute sorgen andererseits dafür, dass alles läuft, aber keiner von ihnen verdient auch nur einen Cent. Trotzdem ist der Lustgarten eine Attraktion der BRN.
Von Freitag bis Sonntag spielen dort 14 Bands, legen DJs auf, wird gelesen und klassische Musik interpretiert. Eis-, Schmuck-, Trödel-, Schallplatten- und jede Menge Gastronomie-Stände reihen sich auf dem Gelände aneinander. Eine Longdrink-Bar wird installiert, ein Entspannungsgarten eingerichtet. Sonnabend und Sonntag kommen bei diversen Spielen auch Kinder ganz auf ihre Kosten.“
[Sächsische Zeitung]

380.000 Küsse gestohlen

Politisch korrekt heißen die Dinger Schaumküsse, aber alte Säcke (derzeit gern old farts genannt) essen natürlich Negerküsse: Aber hilft uns das bei der Suche nach dem Mensch, der da in Dresden knapp 5,2 Tonnen jener Mohrenköpfe mitsamt Sattelauflieger in der Nähe der Autobahn A 4 gemopst hat?
Es kann natürlich sowieso sein, dass dem Dieb die 20.000 Euro-Fracht egal war: Der Sattelauflieger allein sei etwa 70 000 Euro wert, schreibt die Lokalzeitung

Graffiti-Meister

Die einen meckern, die anderen finden’s schön. Die, die meckern, sind meistens Hausbesitzer. Die, die es schön finden, sind meistens Passanten. Bei der „Write4Gold„, der offiziellen Meisterschaft im Graffiti, gab’s keine Meckerer. Dresden war einer von vier Austragungsorten in Deutschland. Zehn Graffiti-Crews aus ganz Ostdeutschland traten an der Scheune gegeneinander an. Es roch gut, wenn man den Geruch mag…
Graffiti Graffiti
Aufgenommen am 5. Juni 2004 von UVS.

Belvedere Wackerbarth

Das Belvedere ist das Wahrzeichen von Schloss Wackerbarth.
Schloss Wackerbarth („diese Seite gibt wenige Informationen über das Weingut“, meint Sachsenwein-Spezialist Jörg Vetter. Recht hat er!) in Radebeul bei Dresden hatten wir schon einmal kurz besucht. Nun waren wir wieder nur kurz da – um Freunde bei einer Riesenparty abzuliefern. Das Belvedere, nach einem Brand im 18.Jahrhundert wieder aufgebaut, gibt in der Abendsonne vor dem Weinberg einfach ein romantisches Bild ab…
Belvedere
Aufgenommen am 29. Mai 2004 von UVS.

Subway in Dresden!

„Du warst auf einer Weiterbildung in Potsdam?“ fragte mich heute ein Kollege. – „Hhm“. – „Und womit hast Du Dich da weitergebildet?“ -„Hhm“.
Dieser klassische Dialog hätte noch stundenlang so einseitig fortgesetzt werden können – Ostfriesen haben die Schweigsamkeit in den Genen, und ich bin Ostfriese. Aber weil der Kollege mich so nett bat, habe ich dann doch ausführlicher geantwortet: „Wir werden noch im Juli etwas Neues machen in Dresden. Wir werden das erste Subway in Dresden eröffnen!“
„Das was?“
„Na, ein Subway Restaurant! Kennste das nicht?“ Nein, kannte er nicht. Wird er aber kennen lernen: Subway gibt es derzeit 21.286 Mal in 75 Ländern weltweit. Ein Franchise-Unternehmen, in dem die Kunden Sandwiches bekommen. Als wir (vor knapp einem Jahr bei unserem Kalifornien-Trip) Subway kennen lernten, schmeckten uns die frisch gebackenen Brote, die nach unseren Wünschen vor unseren Augen frisch zubereitet wurden. Und wir kümmerten uns in Dresden – mit dem Ergebnis, dass wir nun – auf der anderen Seite der Theke – bald öfter ins Subway gehen werden.
Derzeit herrscht viel Voreröffnungs-Gewusel. Und das wird wohl in den kommenden sechs Wochen nicht weniger werden. Im Moment ganz oben auf der To-Do-Liste: Mitarbeiter(innen)-Suche

Dresden-Kalender 2004: Juni

Schloss PillnitzDresden-Bilder und dazu passende kurze Texte finden sich im diesjährigen Online-Kalender. Alle Aufnahmen entstanden im Laufe des Jahres 2003 und sind digital mit einer Minolta Dimage 7i aufgenommen.
Schloss Pillnitz liefert das Motiv für das Juni-Bild des diesjährigen Dresden-Kalenders. Schloss Pillnitz hat Geschichte – natürlich: Für August den Starken bildete Schloss Pillnitz den „indianischen Auftakt“ einer auf 24 Lustschlösser angelegten Konzeption königlicher Zerstreuung, für die da schon nicht mehr Geliebte Gräfin Cosel war der zwangsverordnete Umzug vom Taschenbergpalais nach Pillnitz der Anfang vom langen Ende auf Burg Stolpen. Der Park ist eine Oase der Ruhe, wären da am Wochenende nicht immer so viele Besucher…
Unser umfangreicher und wie immer kostenfreier Service:
Das Kalenderblatt zum Ausdrucken (Format A4) als PDF (522 KB)
Das Foto als Bildschirmhintergrund (15 Zoll und 17/19 Zoll Monitor).
Sie können das Motiv als eCard versenden.

Schloss Gaußig

Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob der spröde Charme leicht maroder Mauern nicht angenehmer ist als so ein gelecktes runderneuertes Schloss. Gestern waren wir, trotz unfeinen Wetters, in Schloss Gaußig (Karte). Die Sächsische Zeitung schrieb vor gut einem Monat: „Schloss Gaußig war 1999 mit Zustimmung des Landtags an Ursula McLoughlin verkauft worden, die hier einen internationalen Business-Club einrichten wollte (Mehr zu Ursula McLoughlin hier – runterscrollen bis zur Session 5). Doch die Finanzierung dafür kam nicht zustande. Und so liegt das Schloss seit Jahren im Dornröschenschlaf. Lediglich die prächtigen Rhododendron-Büsche werden das Areal in wenigen Wochen wieder etwas beleben.“
Die Büsche blühen, zögernd aber immerhin. Und der Dornröschenschlaf bringt so viele Vorteile: Kein Eintritt! Die Natur wächst wie sie will! Und keine beschlipsten Businesspeople stören die Idylle…
Schloss Gaussig liegt rund zehn Kilometer südlich von Bautzen und etwa 50 Kilometer östlich von Dresden. Der Schlosspark ist 25 ha groß und einer der schönsten Landschaftsparks der Gegend. Angelegt wurde er ursprünglich um 1750 als französischer Garten von Johann Christoph Knöffel, dann aber um 1800 im englischen Stil umgestaltet. Das Schloss wurde 1548 errichtet, 1770 völlig umgebaut und 1800 nochmals stark verändert. Das Mobiliar von Schloss Gaußig kann man bei einschlägigen Händlern kaufen – Folgen des Ausverkaufs am 31. Januar 1998…
Schloss Gaussig Schloss Gaussig
Schloss Gaussig Schloss Gaussig
Aufgenommen am 9. Mai2004 von UVS.

Mondfinsternis Dresden

Zur Mondfinsternis ein Blick aus dem Küchenfenster, Kamera auf einem Mini-Stativ, simulierte ISO 200 der Minolta Dimage. Aufnahmezeit 21.21 Uhr und eine Sekunde Belichtungszeit (links) sowie 21.25 Uhr mit zwei Sekunden Belichtungszeit (rechts). Wein des Fotografen: Chardonnay.
Die letztjährige Mondfinsternis ergab ein Bild in genau die andere Richtung – hier nachzulesen
Mondfinsternis Mondfnsternis
Aufgenommen am 4. Mai 2004 von UVS.

Blütenmeer

In der hier gezeigten kleinen Version ist das ein wirkliches Wimmelbild, wer draufklickt und die größere Fassung sieht, wird auch nur mühsam schlauer: Es handelt sich um einen Blick aus etwa 1,50 m Höhe nach unten auf den Boden unter einem blühenden Baum. Direkt vorm Haus fotografiert – und der Blick hoch in die Bayreuther Straße ist auch nicht schlecht…
Blütenmeer
Aufgenommen am 30. April 2004 von UVS.

Dresden-Kalender 2004: Mai

Großer GartenDresden-Bilder und dazu passende kurze Texte finden sich im diesjährigen Online-Kalender. Alle Aufnahmen entstanden im Laufe des Jahres 2003 und sind digital mit einer Minolta Dimage 7i aufgenommen.
Im Mai sehen wir uns den Großen Garten und das Palais im selbigen an. Die Figurengruppe im Vordergrund mit dem netten Titel „Die Zeit entführt die Schönheit“ stammt von Pietro Balestra – sie ist aus Marmor (siehe Beitrag im Archiv).
Das Kalender-Bild ist am Nachmitag des 25. August 2003 aufgenommen.
Unser umfangreicher und wie immer kostenfreier Service:
Das Kalenderblatt zum Ausdrucken (Format A4) als PDF (522 KB)
Das Foto als Bildschirmhintergrund (15 Zoll und 17/19 Zoll Monitor).
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