Neulich im Erzgebirge, im Touristen gewohnten Seiffen. Draußen schneit’s, dass einem das Singen vorweihnachtlicher Lieder vergeht, zumal obendrein der Wind eisig kühl pfeift. Wie schön, dass ein Restaurant zur Einkehr einlädt und sogar ein Tisch für vier Leute bestellt ist!
Im 80-Plätze Restaurant ist bereits ein Tisch besetzt. Ein junger Kellner sieht uns kommen, blickt verstohlen zur Seite. Naja, wir finden die Garderobe (bitte aussprechen wie bei Emil: Garrrde Robe) auch so. Wir pellen uns aus den schneeklammen Mänteln, ein zweiter junger Kellner nickt freundlich herüber, steckt beide Hände in die dafür vorgesehenen Hosentaschen und geht an den letzten Tisch im Raum.
Wir sind soweit, er auch: Man sieht sich, in der Mitte des Raumes. Die Hände nicht mehr in der Tasche blickt er uns freundlich an und erläutert: “Wo die Kerze brennt, haben wir für Sie eingedeckt!” Das ist gut, da freuen wir uns! (weiterlesen…)