Kategorie: Juister Tagebuch

  • Wieder auf Juist

    Alle Jahre wieder: Inselaufenthalt. Es gibt ja Leute, die sagen: Das ist der schönste Strand der Welt – aber die kennen die anderen nicht. Also sagen wir mal vorsichtig: Es ist einer der schönsten… Vor einem Jahr gab es schon einmal ein Tagebuch – das wird nun fortgesetzt…

  • Mr. Harris‘ Bomb

    Britischer Humor kann manchmal sehr trocken sein, walisischer ist es offensichtlich immer. Alan Harris, Waliser in Deutschland, Segelfluglehrer und als Pädagoge bei der Jubi Juist, hatte gestern Abend zu einem Glas bürgerlichen Rotweins geladen. Das Haus zwischen den Dünen birgt manche Erinnerung an die walisische Heimat – unter anderem steht eine Brandbombe im Schrank. Ok, […]

  • Aufsandende Winde

    Wenn der Wind aus Osten pfeift, hat man ihn bei einer Inselumwanderung entweder von vorne oder von hinten. Letzteres ist eindeutig angenehmer, bei der anderen Variante lernt man Dehmut und Schweigen: Jedes Wort ist zuviel und führt zu Sand im Mund. Also Klappe halten und den Kopf gesenkt! Bei Rückenwind kann man aufrecht sehen und […]

  • Schnee auf Juist

    Eingeschneit sind wir noch nicht – aber Schnee auf der Insel ist schon eher selten. Die Insel bekommt ihren eigenen Reiz – zwei Bilder, zufällig fast vom gleichen Standpunkt (wenn auch mit unterschiedlicher Brennweite) aufgenommen, zeigen das.

  • Unterwegs mit Rico und Mandy

    Zu den vielen Dingen, die nach dem Fall der Mauer nicht genug gewürdigt wurden, gehört aus Westlersicht die Bereicherung der Namen, die man Kindern geben kann – nein: geben muss. Die geballte Häufung von Jaqueline (gesprochen: Jacke-line), Sandy, Cindy, Mandy, Enrico, Kevin, Henry und René (gesprochen: Räneeee)östlich der Elbe offenbart doch, wieviel Weltoffenheit durch Namensgebung […]

  • Nebenerwerbsquelle

    „Auf Juist sind: 22 Haushaltungen, 14 Pferde, 72 Kühe, 50 Ochsen, 35 Enten, 10 Füllen, 176 Schafe, 187 Lämmer, Vieh- und Landwirtschaft, daneben reiche Strandbeute.“ Das schreibt der Juister Heimatforscher Willy Troltenier im Band „Juist gestern und heute“ und meint das Jahr 1636. Die Zahlen können wir als überholt abhaken, was sich aber erstaunlicherweise gehalten […]

  • Nipptide und Ostwind

    Juist, die ostfriesische Nordseeinsel vor dem Norder Festland, ist mit dem Schiff nur bei genügend Wasser zu erreichen. Abhängig von den Hochwasserzeiten bedeutet das: ein- oder zweimal täglich fahren die weißen Schiffe der Frisia hin und her. Die zunehmende Verlandung hat aus dem Wattenmeer sowieso einen flachen Tümpel gemacht, in dem mühsam ausgebaggerte Fahrrinnen den […]

  • Umstieg mit Subway

    Das Sein bestimmt das Bewusstsein und das eigene Subway-Restaurant die Wahl der Gestaltung von umstiegsbedingten Leerlaufzeiten bei einer Bahnfahrt. Im Ostbahnhof Berlin gibt es ein Subway – also nichts wie hin. Zwischen zehn und elf bieten sie noch Frühstück an, so dass wir das Deli mit Ei bestellen – Birgit mit Ham, ich mit Bacon. […]

  • Tsunami Shuffle

    Frank Schätzing gebührt das Verdienst, ganz unaufgeregt und spannend über den Tsunami geschrieben zu haben, als es noch jeder hier zu Lande für reine Fiktion hielt. Die Ereignisse vom 26. Dezember vergangenen Jahres haben gezeigt, wie richtig er alles beschrieben hat – wenn auch für eine andere Gegend unseres Planeten. Für die lange Zug- und […]