13. Februar 2006

In diesen Minuten kurz vor zehn Uhr abends, genau um 21.46 Uhr, begann vor 61 Jahren die Bombardierung Dresdens. Sinnlos, wie alle Bombardements, sinnlos wie jeder Krieg. Die Dresdner gedenken in Stille und zünden Kerzen vor der im Oktober 2005 wieder geweihten neu errrichteten Frauenkirche an. Alle Kirchglocken der Stadt läuten. Jedes Jahr wieder beeindruckend…

In these minutes 61 years ago the bombing of Dresdeen began. Senseless as every bombing, senseless as every war. The people of Dresden mourn and think of this day by lightning candles at the rebuilt Frauenkirche. All the church bells of Dresden are ringing – every year an impressive moment.

Hofkirche als Kalenderbild

Die Hofkirche mit Silbermannorgel und Permoser-Kanzel ist das Motiv des Monats Februar für den Dresden-Kalender 2006. Einfach aufs Bild klicken und größere Version bei Flickr ansehen und speichern (für Mitglieder bis 2120 x 1499 px)
Einen etwas längeren Text zur Hofkirche gibt es natürlich auch schon…

New Kids on the Blog

Stefan HermannDass Weblogs allen helfen, die die Weltherrschaft erringen wollen, ist doch klar.
Also gibt es immer mehr davon. Stefan Hermann, der vielen als Sachsens bester Koch bekannt ist und drei Mal hintereinander den Köche-Oscar Sachsen erkocht hat, ist auf dem Weg zur Selbstständigkeit und hat als Start seiner eigenen Seite ein Weblog, das so langsam anläuft.
Da ich ihn dabei berate, werde ich es nicht weiter bewerten, sondern nur mal sagen: Hier entlang!

Nummer zwei aus der Gegend hat auch mit Essen und Trinken zu tun: Walthers, die sich offiziell noch mit dem beliebten Deppenapostroph schreiben (also Walther’s) und so gute wie leckere Säfte machen (ich schlürfe gerade Birne aus dem 3-Liter-Kanister), sind auch neu auf dem Blogmarkt – hier hatte indirekt Martin Röll die Ideenfinger mit im Spiel. Firmenchefin Kirstin Walther schreibt selbst und diskutiert auch mit („ich kann einfach nicht sagen, was es damit auf sich hat“). Es lässt sich gut an – mal sehen, ob sie durchhält!

Russische Kirche

Russisch-orthodoxe Kirche
Überraschung – und ich verstehe immer noch nicht, wie dieses feature „Interestingness“ bei Flickr funzt: Das Bild oben hat es in kurzer Zeit auf einen (derzeitigen) Platz sechs in dieser Liste gebracht. Ebenso überraschend kam ein anderes Winterbild, das gestern noch gar nicht drin war in der Liste der täglich 500 besten Bilder, urplötzlich von null auf 160.
EingeschneitFreut einen doch!
Nein, und ich blätter nicht stundenlang in den Ergebnissen: Es gibt ein Programm, mit dem man schnell über die Positionierung informiert wird (auch darüber, dass die ehemalige Nummer 1 auf die 37 abgesackt ist).

Bei der Gelegenheit: Das gleiche Bild ist auch das Januar-Blatt des diesjährigen Dresden-Kalenders. Wer es noch nicht hat: Man kann sich das Blatt in ansehnlicher Größe downloaden, um es dann auszudrucken und an die Wand zu peppen…

Und für die Statistiker:
Januar-Blatt: Eingestellt am 1. Januar. 3 nennen es einen Favoriten, 109 haben es angesehen.
Kirche pur: Eingestellt am 14. Januar, bis jetzt Favorit für 25 Leute, angesehen haben es 294.

[Update am Abend]
Platz 1 für Interestingness 14. Januar, 55 Faves, 800 Angucker. Geht doch…

Königliche Villa

Die Wege heißen Himmelsleiter, Panoramaweg und Königsweg: Was für ein freundliches Areal mag das sein? Es sind die etwa 2 Hektar des Königlichen Weinbergs in Wachwitz, die von diesen Wegen gequert werden. Die freundlichen Winzer der Weinbergsanlage „Pillnitzer Königlicher Weinberg“ auf dem Wachwitzer Steinberg haben die mehr als 800 Jahre alte Anlage der Öffentlichkeit (wieder) zugängig gemacht – und die Öffentlichkeit nutzt die Wege, weswegen man selten allein durch die Hänge kreucht.
Königlich ist die Anlage, weil Prinz Friedrich August II. zwischen 1824 und 1854 mehrere Weinparzellen in der Gegend kaufte. Des Königs Weinberg war dem Wandel unterworfen: Ein 1825/26 gebautes Palais wurde schon 1893 wieder abgetragen (die Grundmauern erkennt man heute noch teilweise), die Königliche Villa entstand nur wenige Meter südlich (und ist heute noch zu sehen. Wan kann sie sogar kaufen. Haben Sie Geld und Konzept?).
Wie überall in Sachsen tobte zum Ärger der Winzer und zur Freude der Immobilienbranche die Reblaus um 1890 heftig, vernichtete die Weinstöcke und schuf so quasi den Baugrund, der dem in der Gründerzeit heranwachsenden Geldadel in feinster Lage sehr zupass kam.
Einige Flächen blieben vom Zusiedeln verschont und bieten heute Erholung wie auch Wein: Seit 1987 bewirten Freizeitwinzer den Weinberg. Früher wurde hier hauptsächlich Riesling angebaut, heute wachsen Müller-Thurgau, Weißburgunder, Grauer Burgunder und Traminer neben dem Riesling.

Dresden Kalender 2006

Guten Tag, hier ist das neue Jahr. Auch in diesem gibt es wieder einen Kalender mit Dresden-Motiven, zur Abwechslung im anderen Design. Die Bilder sind schon jetzt alle bei Flickr und können von dort hochauflösend als Desktop-Hintergrundbild oder für den Ausdruck gespeichert werden.

Glühweintester on tour


Stefan Hermann, nach einschlägigen Listen bester Koch Sachsens, wurde neulich auf die Bühne des Mittelalterlichen Adventsspektakels gebeten – zum Glühweintest. In beiden Bechern war die gleiche Flüssigkeit – der Chef fand dann, irgendwie logisch, auch beide „gleich gut“. | He is the best chef in Saxony – if you compare the ratings: Stefan Hermann. These days he was elected tester for mulled wine at Dresden’s „Medieval Christmas Fair“. It was more fun than a serious job, with the same wine in both glasses. Which the chef tasted, of course: „Both are equally good!“

Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte haben derzeit wieder Hochsaison, und irgendwie sind sie immer zu voll. Vor zwei Jahren hatten wir einmal, weil es sich so ergeben hatte, einen ausführlichen Weihnachtsmarkttest an dieser Stelle publiziert – dieses Jahr ist es im Prinzip nicht anders, weswegen wir nur Bilder sprechen lassen.
Ansonsten ist es mit Weihnachtsmärkten wier mit der Bild-Zeitung, die ja auch keiner liest: Niemand geht hin, aber alle wissen, wo der beste Glühwein ausgeschänkt wird 🙂

Blau & Rot

4x DresdenElbflorenz gibt oft den dramatischen Himmel – was es so spannend macht. Am Freitag war tagsüber tiefstes Blau zu sehen, dann – für nur wenige Minuten – feuriges Rot, wenig später allerdings war’s dann schon dunkel und man konnte sich nur noch dem intensiven Vergleich diverser Glühwein- und Eierlikörpunschqualitäten hingeben.
Die Originalbilder liegen bei Flicker (oben links, oben rechts, unten links, unten rechts).