Advents(kalender)zeit

Adventskalender eBook

Adventskalender kommen alle Jahre wieder so sicher wie die Filmschnipsel zwischen der Werbung. Vor Jahren hatte ich bei den STIPvisiten ja auch mal einen gemacht – aber dieses Jahr wird das nichts.
Deswegen muss man ja nicht gleich auf UVS im Advent verzichten! Das gibt es beispielsweise auf der eBook Bibliothek einen kostenlosen Adventskalender: “24 Geschichten zur Advents- und Weihnachtszeit. Heiteres, Besinnliches und Informatives von neuen und bekannten Autoren. Und zu gewinnen gibt es auch noch etwas.”
Am 10. Dezember findet sich in der Datei, die auf allen möglichen Handhelds lesbar ist, die Geschichte des Dresdner Stollens, natürlich mit Rezept. (Ich weiß, Aufgeleser(innen) kennen das schon…)

fotos.visitdresden.net revisited

Am 15. November hatte ich die Faxen dicke und wegen permanenten Dauerfeuers unseliger Spammer das Fotoblog mit den Bildern aus Dresden und Umgebung abgeschaltet Рnicht ohne es den Entwicklern mitzuteilen. Heute nun kam eine Email von Connie aus Hamburg: es gibt ein Pixelpost-Update. Es ist installiert Рmal sehen, ob es wirkt und ich nicht wieder von B̦se-Briefe-Schreiber genervt werde.
So oder so: Die Bilder (nicht nur aus Dresden) bei Flickr werden weiter gepflegt.

Gasthaus zur Post



Ein Bild bei Flickr von Ulrich van Stipriaan.

Schneechaos im Münsterland! Stromausfall! Kilometerlange Staus!
Alles richtig.
Aber: Wir sind, runter von der Autobahn und durch die Dörfer fahrend, gut angekommen und genießen nun die weiße Pracht sowie am Abend das Konzert mit Ludwig Güttler und dem Leipziger Bach Collegium.

571. Striezelmarkt



Ein Bild bei Flickr von Ulrich van Stipriaan.

Man sagt, es sei der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Millionen (echt: zwei in etwa!) kommen, sich ihn anzusehen. Dabei ist er nur alt, gar nicht unbedingt der schönste, den Dresden zu bieten hat. Heute hat er angefangen, bis zum 24. Dezember ist er täglich geöffnet.

Nochmal: Stollen



Ein Bild bei Flickr von Ulrich van Stipriaan.

Die Stadt Dresden lässt sich natürlich auch über Stollen aus (hier) – mit einigen Bedenklichkeiten.
Zuerst ist da das Rezept – nur für Mitdenker:
“Hier eins der vielen Stollenrezepte für ca. 6 Stück 4-Pfund-Stollen:
400 Gramm Mehr 405, 640 Gramm Zucker, 1800 Gramm Butter, 200 Gramm Butterschmalz, 1 Liter Milch, 320 Gramm Hefe, 50 Gramm Salz, 600 Gramm geriebene süße Mandeln, 150 Gramm geriebene bittere Mandeln, 3000 Gramm Sultaninen, 700 Gramm Zitronat, 200 Gramm Orangeat. Dazu Rum, geriebene Zitronenschale und Macisblüte nach Erfahrung sowie Gewürze nach individueller Rezeptur.”

Aha: nach Erfahrung und individueller Rezeptur – sehr hilfreich! Wie auch die bitteren Mandeln eher schwer zu bekommen sein dürften – aus gutem Grund: “Bittere Mandeln sind zum Rohgenuss nicht geeignet, da sie Amygdalin, ein blausäurehaltiges Glykosid, enthalten.” (Quelle)
Der Hit sind natürlich zwei Tippfehler ganz am Anfang. Nichts gegen Tippfehler, sie sind mir nicht fremd – aber “400 Gramm Mehr 405″ ist echt nicht gut: 4.000 Gramm Mehl müssten es sein, also deutlich mehr!
Na, und dann ist da ganz unten noch ein Link – zu einer Dresdner Großbäckerei im Familienbesitz. Ob die dafür bezahlt haben?

Dresdner Stollen



Ein Bild bei Flickr von Ulrich van Stipriaan.

Heute war Backtag: Stollen (mal wieder viel zu spät – aber da am kommenden Wochenende das Güttler-Konzert in Ladbergen ist, kommen wir sowieso erst am zweiten Advent dazu – und da reicht die Ruhezeit) und Pfefferkuchen.
Das Stollenrezept steht seit einigen Jahren bei den STIPvisiten, so dass es jede(r) nachbacken kann. Wir haben heute 1.000 g Mehr genommen stat der dort angegebenen 750 und dafür 250 g Butter statt der 200. Ansonsten sah’s gut aus, und gut dokumentiert ist es auch in einem eigenen Fotoset bei Flickr.

Trennungen

Es gibt unter Leuten, die sich mit Typographie beschäftigen, einige nette Beispiele für richtige (was die Regeln anbelangt) und dennoch falsche (was den, ähem: Geschmack betrifft) Trennungen. Mein gemerkter Lieblingsspruch ist der vom Ur-Instinkt im Nonnen-Kloster, was man nie so trennen sollte:

Urin-
stinkt im Nonnenklo-
ster

weil sich das konnotativ falsch liest.
Und was habe ich beim ganz trennungsfreien Titel des mdr-Riverboat-Podcasts gelesen:
Annett Louisan:”Vielleicht bin ich ein bisschen Popelfe”
Richtig: Popel-Fee…

Der erste Schnee



Ein Bild bei Flickr von Ulrich van Stipriaan.

For the records: Heute beim Wachwerden lag Schnee auf den schrägen Dachfenstern. Auf dem Dach auch. Mittlerweile ist er hier schon wieder geschmolzen, wo es etwas höher ist, liegt er noch. Kalt ist es dennoch – es kann Weihnachten werden!
Die anderen Bilder des Morgens.
Bei der Gelegenheit: der täglich aktualisierte Dresden-Fotoblog ist wegen der mich überaus intensiv besuchenden nicht wirklichen Freunde des Spams vorübergehend geschlossen, die Softwareentwickler arbeiten an einer neuen Version – bis dahin spielt sich das Foto-Leben eben bei Flickr ab.

Stollen backen

Wer es bislang noch nicht getan hat und es gerne selber machen würde: Höchste Zeit, den Stollen zu backen. Originalrezepte gibt es so viele wie Bäcker(innen), jedes ist streng geheim – und letztendlich kommt es eh nur drauf an, ob jemand Rosinen oder Zitronat mag oder nicht.
Mein Stollen war jahr(zehnt)elang einer aus dem Familienrezeptbuch, seit einigen Jahren ist er, wenn auch nicht vom Kartell sanktioniert, ein Dresdner Stollen. Das Rezept, streng geheim, steht bei den Stipvisiten, wo es auch noch Geschichten drumrum gibt.
(PS: Nett finde ich immer, wie man (ich, aber eben auch andere) fortlaufende Dateien benennt: stollen – stollen2 – stollen3. Hat das schon mal jemand psychologisch auseinanderklamüsert, warum beim ersten Beitrag nicht stollen1 steht?)