Früher waren wir ja öfter mal in Weimar – um für das vorzügliche Hotel Elephant die Kundenzeitschrift zu machen. Es entstanden – zuerst im “trialog” und dann mit “connection”durchaus Beiträge, die über den Tag hinaus lesenswert sind und auch nach Jahren noch gültig. Bei den STIPvisiten haben einige davon ihren Platz bekommen (Stadtbummel, Interviews mit George Alexander Albrecht, Bernd Kauffmann, Stephan Amadeus Märki und Thomas Thieme mit C. Bernd Sucher. Seit fast drei Jahren waren wir nicht da – und es war schön, wieder zu kommen, undienstlich und völlig privat, dabei die üblichen Verdächtigen wieder zu sehen und mit ihnen zu reden, als ob’s gerade mal eine Woche her war! Paul Kernatsch, der Hoteldirektor, hat übrigens mittlerweile ein Baby bekommen: Der Weiße Schwan ist wieder offen und trägt deutlich seine Handschrift. Wie es da war und viele Bilder kommen demnächst… Versprochen!
Nach wie vor unübertroffen gradlinig und lecker: Die Küche von Marcello Fabbri im Anna Amalia. Der Service ist erfreulicherweise nicht mher so steif und lässt das Getue, das mir seinerzeit nicht wirklich gefallen hat – es war, sozusagen, diesmal ein komplett runder Abend (von Torte von gebeizter Gänsestopfleber mit marinierten Brombeeren, karamelisierten Haselnüssen und “Verdicchio” Gelee bis zu Creme Brûlée mit Mango-Passionsfrucht-Sorbet wird noch zu berichten sein).
Archiv für April 2005
Wieder in Weimar
Sonntag, 24. April 2005Open Season
Samstag, 16. April 2005Cook it again, babe…
Mittwoch, 13. April 2005
Nach dem Erfolg des ersten Kochabends ist heute nun in Folge zwei ein feines dreivier-Gang-Essen angesagt.
Vorspeise: Lammfilet mit zweierlei Spargel
Suppe: Spargelsuppe (fiel mir gerade noch ein, wo doch Kochwasser übrig ist!)
Hauptgericht: Auf der Haut gebratene Dorade mit Safran-Risotto und Leipziger Allerlei
Dessert: Mousse au Chocolat
Die dazu passenden Weine sind auch schon ausgesucht und kühlen vor sich hin. Um acht kommen die Jungs, mal sehen, wann es dann wirklich losgeht. Schließlich wollen sie ja lernen wie es geht, da darf nicht allzu viel vorbereitet werden.
Die Rezepte des ersten Kochabends stehen mittlerweile im lange vor sich hindümpelten stipvisiten-Kochblog:
Grillen 05
Samstag, 02. April 2005


Beinahe hätte ich schon vergessen, wie es ist, nach Buchenholzrauch zu stinken, vom Winde verwehte Asche im Weinglas wieder zu finden und den köstlichen Geschmack kanzerogen geschwärzten Fleisches zu probieren. Heute haben wir nun unter blauem Himmel und bei kaltem Wind auf der Dachterrasse spontan den Grill hervorgeholt, alles ratzfast vom Staube befreit und die Grillsaison eingeläutet.
Dresden-Kalender 2005: April
Freitag, 01. April 2005
Dresden ist die Stadt der Dörfer. Bei einer Fahrt durch die Stadt kommt man immer wieder in alte Dorfkerne, die ihren Charme erhalten haben. Altmickten hat so einen mit Linden und Pappeln bewachsenen Dorfkern, der auf ein sorbisches Dorf “Mitgen” zurück geht. 1378 erstmals erwähnt und mehrfach in seiner Geschichte abgebrannt, ist Altmickten heute mit Fachwerkhäusern und Bauernhöfen wunderbar renoviert – der Dorfplatz und seine Häuser stehen unter Denkmalschutz und sind Teil des Weltkulturerbes.
Altmickten ist nur Meter von Übigau elbaufwärts gelegen. Auf dem Elbweg vom einen ins andere Dorf lädt seit 1862 die Lindenschänke ein, die seit ihrer Neueröffnung 1998 nicht nur wegen ihres schattigen Biergartens wieder ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Wenn Männer kochen lernen…
Freitag, 01. April 2005
Am Anfang argumentierte Axel: Wenn Männer kochen können, haben sie bei Frauen einen Stein im Brett. Und immer Fertigsuppen seien genau so langweilig wie permanentes Besuchen von Feinschmecker-Restaurants – obwohl die schon ganz schön nett sein könnten. Wie wäre es denn, meinte er, wenn wir zusammen einen Kochkurs arrangieren könnten?
Gute Idee!
Gestern trafen sich also erstmals Dirk (der Fotograf), Karsten (der Bauingenieur aus dem Erzgebirge) und Axel (der Ideengeber) bei mir (dem Gerne-Esser), um einen Kochkurs zu begründen. Sowas geht natürlich nur beim Essen: Es gab einen Ohnmachtshappen vorweg mit Stremellachs, Prosciutto, Zucchini und Parmesan – dazu so eine Art Prosecco, aber aus Spanien und auch eher was für die Terrasse oder die Elbwiesen im Sommer.
Für die Bruschetta durften die Jungs erst einmal Zwiebeln und Knobi schneiden und sich wundern, dass bei Tomaten bis aufs feste Fleisch alles nicht zum Essen gehört…
…und dann der Klassiker für alle: Spaghetti! Mit einer Sauce Bolognese, die – wie Karsten lapidar feststellte – viel besser schmeckte als dieses Fertigzeugs.
Zum Nachtisch reichte die Zeit nicht mehr, also Espresso und Fertigeis mit Schuss…
Rezepte werden nachgereicht, mehr Bilder auch!
Die Rezepte des ersten Kochabends stehen mittlerweile im lange vor sich hindümpelten stipvisiten-Kochblog:
Vorspeisenteller | Bruschetta | Spaghetti Bolognese
