Alt & neu

Kongresszentrum von DresdenDas neue Kongresszentrum von Dresden fügt sich gar nicht so schlecht in die Skyline der Stadt ein. Unterhalb der klasssischen Altstadt, die mit ihren Türmen ein unverwechselbares Bild abgibt, hat schon der Landtag einen modernen Akzent gesetzt – nun folgt direkt elbawärts dahinter eben das Kongresszentrum. Die große schräge Ebene führt vom Elbufer-Niveau bis hoch ins oberste Geschoss des Tagungsgebäudes – und sieht von der anderen Seite noch imposanter aus…
Aufgenommen am 11. Juli 2004 um 20.07 Uhr von UVS.

Wüstenmann

Vor gut einem Jahr im Joshua Tree National Park war es deutlich wärmer als hier und heute. Dieser Mann aus Stein am Straßenrand schmurgelt bei 104 Grad Fahrenheit (etwa 40 Grad Celsius)geduldig vor sich hin. Da die Luft trocken ist, kann man erstaunlich minter rumkraxeln – lediglich der Gummiring am Zoom des Objektivs ist seit jenem Tag nicht mehr fest mit dem Untergrund verbunden, da hat sich wohl ein Kleber gelöst…
Am Abend jenes Tages begann übrigens ein Abenteuer, das in zwölf Tagen einen vorläufigen Höhepunkt erleben wird: Wir waren in San Diego erstmals in einem Subway Sandwiches essen – und so begeistert, dass wir nun am 23. Juli das erste Subway Restaurant in Dresden aufmachen werden (das übrigens auch ein integriertes Weblog hat, sogar mit RSS-Feed)…
Joshua Tree National Park
Aufgenommen am 5. Juli 2003 von UVS.

Portrait of the artist as an old man

uvsHeute war Dirk Jesse in meinem Büro und nahm meine Kamera, um damit rumzuspielen, während ich etwas für ihn abarbeitete.
Offensichtlich fand er ein Motiv – ein Mensch mit grauen Haaren und nachdenklichen Falten.
Weil er nicht gefragt hat, ob er fotografieren darf, frage ich nicht, ob ich veröffentlichen darf.
Danke für das Bild, Dirk!

Es dräut keine konkrete Gefahr

“Die Kunst der Kommunalpolitiker und der Denkmalpfleger besteht darin, legitime Interessen der Gegenwart so zu lenken, dass sie im Geiste der über Jahrhunderte entstandenen Kulturlandschaft Gestalt annehmen. Im Moment dräut keine konkrete Gefahr. Das ist auch nicht zu erwarten. Es könnte sich ja nur um Bauten handeln, die furchtbar hoch werden sollen. Dennoch muss jeder Schritt sorgfältig bedacht werden. Das Haus der Presse beeinträchtigt zwar nicht das Elbtal, steht aber nicht sehr günstig und ist auch relativ hoch. Seit seiner Umgestaltung fällt es noch mehr auf, weil es dunkler ist und so kastenförmig wirkt. Das halte ich für ausgesprochen schlecht. Positiv ist, dass die Hochhäuser am Terrassenufer abgerissen werden – sie sind ein Ärgernis.”
Gerd Glaser, vormals Landeskonservator in Sachsen, im Gespräch mit Valeria Heintges von der der Sächsischen Zeitung (die im Haus der Presse…)

Tschüß Sächsische Zeitung!

Geld regiert die (Zeitungs-)Welt – nun versucht’s auch die Sächsische Zeitung (linkt Euch doch selber!): Was bislang ein kundenbindender und -gewinnender Service war, ist nun mehr oder weniger klammheimlich kostenpflichtig: Den angefeatureten Beitrag anklicken führt zu einem Fenster mit dem netten Hinweis, dass die Session abgelaufen sei oder so.
In Wirklichkeit wurde sie nie begonnen: “Für nur 5 Euro im Monat haben Sie Zugriff auf alle Lokalausgaben in sz-online. Im Monat der Anmeldung berechnen wir Ihnen lediglich die anteilig genutzten Tage Ihres Nachrichten-Abos. Abonnenten der Sächsischen Zeitung zahlen den Vorzugspreis von 2,50 Euro im Monat.” Für einen Artikel, wohlgemerkt, den sie schon einmal bezahlt haben. Und für den die Redakteure doch sicherlich nicht mehr Geld bekommen – oder???

Weltkulturerbe Dresdner Elbtal

Panorama Dresden Elbe
Das Dresdner Elbtal wird UNESCO-Weltkulturerbe. Das entschied der Welterbe-Ausschuss der UN- Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur am Freitag auf seiner Tagung im chinesischen Suzhou, wie die deutsche UNESCO- Kommission in Bonn bestätigte. „Das kommt einer Erhebung in den Adelsstand gleich“, sagte Sachsens Kunstminister Matthias Rößler (CDU). Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) erhofft sich von der Ernennung „einen großen Schub in vielen Bereichen, vor allem im Tourismus“.
Die nun „geadelte“ Kulturlandschaft besteht aus 19,3 Quadratkilometern Fläche beidseitig der Elbufer zwischen Schloss Übigau im Westen und Schloss Pillnitz im Osten. Sie gehört mit ihren baulich, historisch und naturkundlich bedeutsamen Zeugnissen der vergangenen Jahrhunderte zu den rund 780 wichtigsten Kultur- und Naturstätten der Welt und steht in einer Reihe mit Venedig, der chinesischen Mauer, dem Friedensdom in Hiroschima oder dem Serengeti- Nationalpark Tansania.
(Quelle: Sächsische Zeitung, Bild: Montage aus sechs Aufnahmen von der Marienbrücke flussaufwärts, aufgenommen am 25. April 2004 von UVS).

Dresden-Kalender 2004: Juli

TerassenuferSommer in Dresden – zumindest auf diesem Bild, das allerdings im vergangenen Jahr aufgenommen wurde: Derzeit pladddert es mal wieder gewaltig.
Das Juli-Bild suggeriert aber schönes Wetter am Terassenufer! Wenn es hier mal wieder so ist wie am 22. Mai 2004 (da wurde das Bild aufgenommen, früh morgens hat man in dieser jahreszeit die Sonne im Rücken), wird die Kamera etwas mehr Weitwinkel zeigen: Links vom gezeigten Bildausschnitt ist nämlich die Frauenkirche fast fertig!
Unser umfangreicher und wie immer kostenfreier Service:
Das Kalenderblatt zum Ausdrucken (Format A4) als PDF (522 KB)
Das Foto als Bildschirmhintergrund (15 Zoll und 17/19 Zoll Monitor).
Sie können das Motiv als eCard versenden.