Trennungen

Es gibt unter Leuten, die sich mit Typographie beschäftigen, einige nette Beispiele für richtige (was die Regeln anbelangt) und dennoch falsche (was den, ähem: Geschmack betrifft) Trennungen. Mein gemerkter Lieblingsspruch ist der vom Ur-Instinkt im Nonnen-Kloster, was man nie so trennen sollte:

Urin-
stinkt im Nonnenklo-
ster

weil sich das konnotativ falsch liest.
Und was habe ich beim ganz trennungsfreien Titel des mdr-Riverboat-Podcasts gelesen:
Annett Louisan:“Vielleicht bin ich ein bisschen Popelfe“
Richtig: Popel-Fee…

Das alberne Tinum

Es gibt Reporter, denen sollte man das Mikrophon entziehen – wegen peinlicher Fragen und dummer Versprecher. Andreas Brückner vom mdr soeben: Die Prominenten gehen jetzt ins alberne Tinum. Klang jedenfalls so…
…und der Kanzler wandte sich nach der ersten Frage ab – ooohhh! (Also geantwortet hat er schon, dann ging er aber!)

Schwarz-Geld

So wie der Wahlkampf läuft, und wenn die Mehrheitsverhältnisse für Schwarz-Geld reichen, wird der nächste Bundesfinanzminister wohl Paul Kirchhof heißen.

Die Süddeutsche Zeitung heute auf Seite Drei in einem (nicht nur wegen des netten Tippfehlers) netten lesenswerten Beitrag über Paul Kirchhof.

Arme Raucher

Bei diesem Wetter können einem die Raucher leid tun, die drinnen nicht dürfen, was sie so gerne möchten. Wo man doch keinen Hund vor die Tür jagt …

Referenz

Aus dem wirklichen Leben:
„Wir werden allen, die uns anrufen, weil wir Ihr Referenzobjekt sind, die Wahrheit sagen!“
Da erblasste er.

Zeit genommen…

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass Sie uns so viel Zeit genommen haben!
[Nicht ganz so gemeinte Übersetzung aus dem Chinesischen anlässlich eines Erfahrungsaustauschs]